Zwischen Filmen, Büchern, Gaming, Theater und Fragen, die selten mit einer kurzen Antwort erledigt sind.

Ich studiere Angewandte Informatik an der Hochschule Mainz. Diese Seite ist trotzdem kein Lebenslauf: Hier geht es um Filme, Bücher, Games, Theater, Physik, Philosophie und Dinge, die man aus dem baut, was in einer WG gerade herumliegt.

Mainz Angewandte Informatik Bachelor im kommenden Wintersemester

Konrad als Kind mit Strohhut

Interessen-Landkarte

Dinge, für die ich immer Zeit finde.

Michelle Yeoh als Evelyn Wang in Everything Everywhere All at Once
Everything Everywhere All at Once

Mit deutlichem Abstand.

Kein anderer Film steht bei mir auch nur annähernd so weit oben. Everything Everywhere All at Once verbindet Philosophie, emotionale Wirkung, Schauspiel und eine Handlung, in der alles ineinander- und immer wieder in andere Filme übergreift.

  • Philosophie
  • Emotion
  • Schauspiel
  • Ineinandergreifende Handlung

Hast du Lust, ihn zu gucken? Hit me up.

Kunst, Theater und Freunde

Gebaut, gesehen, zusammen erlebt.

Nicht alles, was wichtig ist, passiert auf einem Bildschirm oder zwischen zwei Buchdeckeln.

Konrads Roboter aus Zewa und Pappe auf seinem farbigen Gestell

WG-Fundmaterial

Ein Roboter aus Zewa und Pappe.

Mit eigenem kleinen Gestell.

Live ist der Punkt

Im selben Raum passiert etwas Eigenes.

Eine Aufnahme kann vieles bewahren, aber nicht ersetzen, dass die Performance gerade wirklich im selben Raum passiert. Besonders bei anspruchsvollem Tanz habe ich großen Respekt vor der körperlichen und künstlerischen Leistung.

Im Kopf geblieben: Sugar Rush von Marco da Silva Ferreira am Staatstheater Mainz.

Und der offensichtliche Teil

Zeit mit Freunden.

Unternehmungen, Abende und Geschichten gehören hier genauso hin. Nicht jede davon muss allerdings sofort öffentlich auserzählt werden.

Gaming

Mainsupport für Mogontiacum.

Wenn ein Spiel bei mir immer wieder läuft, dann Overwatch. Ich spiele in der zweiten deutschen Uniliga – am liebsten Lúcio und Wuyang.

Mainhelden
Lúcio aus Overwatch
LúcioSupport
Wuyang aus Overwatch
WuyangSupport

Abseits der Uniliga lande ich gerade bei Cyberpunk und immer wieder bei erzählerischen RPGs und offenen Welten wie Red Dead Redemption. Assassin’s Creed habe ich früher sehr ausgiebig gespielt – vor allem als spielbaren Zugang zu historischen Epochen.

Lesekosmos

Vier Regale, keine saubere Rangliste.

Historisches Porträt von Friedrich Nietzsche
1882 · Gustav-Adolf Schultze

Friedrich Nietzsche

Hauptautor, mit Menschliches, Allzumenschliches als besonderem Favoriten.

Historisches Porträt von Ludwig Wittgenstein
1929 · Moritz Nähr

Ludwig Wittgenstein

Besonders im Kopf geblieben ist mir der Tractatus logico-philosophicus.

Aus den vier Regalen
01

Belletristik

Buchcover von Pride and Prejudice
Pride and Prejudice

Jane Austen

Buchcover von Do Androids Dream of Electric Sheep
Do Androids Dream of Electric Sheep?

Philip K. Dick

02

Computer Science

Buchcover von Code
Code

Charles Petzold

Buchcover von The C Programming Language
The C Programming Language

Brian W. Kernighan · Dennis M. Ritchie

03

Physik

Buchcover von Something Deeply Hidden
Something Deeply Hidden

Sean Carroll

Buchcover von Quantum Mechanics: The Theoretical Minimum
Quantum Mechanics: The Theoretical Minimum

Leonard Susskind · Art Friedman

04

Human Science

Buchcover von Moral
Moral

Hanno Sauer

Buchcover von Menschliches, Allzumenschliches
Menschliches, Allzumenschliches

Friedrich Nietzsche

Buchcover des Tractatus logico-philosophicus
Tractatus logico-philosophicus

Ludwig Wittgenstein

Nebenbei

Studium

Angewandte Informatik an der Hochschule Mainz. Der Bachelor ist für das kommende Wintersemester geplant.

Kleine Projektecke

Diese WG-Webseite.

Dazu kommen die kleinen Kunstprojekte aus dem Material, das eine WG freiwillig oder unfreiwillig bereitstellt.

Weitere Filme

Nicht Everything. Trotzdem gut.

  • Pulp Fiction
  • Blood & Sinners
  • Obsession
  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
  • Brügge sehen und sterben
  • V for Vendetta
  • Licorice Pizza
  • Der Meister und Margarita
  • American Fiction

Sondermoment

Frag die Eingabezeile.

Kein Systemstatus und keine Diagnose. Nur ein paar Wege zu schlauen Kommentaren und Namen, die sich nicht ganz einig sind.

Zwei Befehle warten: schlaumann und whoami. Mit help gibt es die Kurzfassung.

Letzte Frage

Hast du alle Googly Eyes gefunden?

Sie sind über die ganze Seite verteilt. Sag mir, wie viele du gesehen hast.

Eine vollkommen notwendige Abschweifung

Über die Null und die Zumutung dieser Frage.

Du hast null eingegeben. Das wirkt zunächst wie eine besonders einfache Antwort. Kein Googly Eye gesehen, nichts gezählt, Fall abgeschlossen. Aber die Null ist hier nicht bloß die Abwesenheit einer Menge. Sie ist eine Behauptung über dein Verhältnis zu dieser gesamten Seite.

Denn was bedeutet es, null Augen gefunden zu haben? Waren keine da? Hast du keine gesehen? Hast du sie gesehen, aber nicht als Googly Eyes anerkannt? Oder hast du beschlossen, dass ein Auge, das offensichtlich aus CSS besteht, ontologisch gar kein richtiges Auge sein kann? Schon wird aus einer albernen Zählaufgabe ein Streit zwischen Wahrnehmung, Sprache und Wirklichkeit.

Auch die Frage selbst gerät jetzt unter Verdacht. „Hast du alle Googly Eyes gefunden?“ setzt voraus, dass es eine endliche, feststehende Menge von ihnen gibt. Sie setzt außerdem voraus, dass „finden“ eindeutig ist und dass du dieselben Gegenstände zählst wie die Person, die diese Seite gebaut hat. Beides wurde nie bewiesen. Es wurde einfach behauptet und in ein Formular geschrieben.

Vielleicht ist die Null deshalb keine schlechte Antwort, sondern die einzig konsequente Weigerung, an diesem Spiel teilzunehmen. Wer null eingibt, beantwortet die Frage nicht innerhalb ihrer Regeln, sondern stellt die Regeln selbst infrage. Andererseits hast du auf „Prüfen“ geklickt. Ganz entziehen wolltest du dich dem System offenbar auch nicht.

Und hier liegt das eigentliche Problem: Wenn null als mögliche Eingabe zugelassen ist, muss die Abfrage so tun, als könne sie sinnvoll mit null umgehen. Gleichzeitig verwandelt die Null ihre Voraussetzung – dass du überhaupt etwas gezählt hast – in ein Loch. Das Formular fragt nach einer Zahl und bekommt eine Zahl. Trotzdem fühlt sich die Antwort an wie eine Antwortverweigerung. Formal korrekt, praktisch verdächtig.

Wir könnten nun noch klären, ob die Null etwas bezeichnet, ob sie nur eine Leerstelle markiert oder ob sie hier lediglich beweist, dass jedes harmlose Interface irgendwann Philosophie produziert, wenn man lange genug daraufstarrt. Stattdessen halten wir fest: Du hast null eingegeben. Die Seite hat das bemerkt. Niemand ist dadurch klüger geworden.